TU Berlin

FG Elektronik und medizinische SignalverarbeitungHigh Speed 1

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Herausforderung High Speed Teil 1

Dieses Projekt wurde im WS2005/6 durchgeführt.

Die Motivation.

Der Ausgangspunkt.

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Hochfrequenz-Leiterplatten, links aus einem Radargerät von Siemens, rechts aus einem Messgerät von Hewlett-Packard.

Die Wissenslücke.

Mehr Informationen zu diesem Thema stehen hier zum Download bereit:

Einführung und Konzept (PDF, 293,6 KB)

Die Vorgehensweise.

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Verblüffende Experimente mit stehenden Wellen

Die Übersicht über die Versuche im WS 2005/6.

Versuche zu statischen Feldern:

Versuche zu zeitveränderlichen Feldern.

Versuche zu Wellen.



Einige ausgewählte Versuche sind im Folgenden dargestellt. 

Die ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Versuche stehen hier zum Download bereit:


Einführung und Konzept (PDF, 293,6 KB)

Die Vorversuche (PDF, 709,8 KB) (Kraftwirkung elektrischer und magnetischer Felder

Der Tesla-Trafo (PDF, 3,0 MB)

Die Röhrenoszillatoren und die Versuche damit (PDF, 1,6 MB)

Die Netzteile (PDF, 945,7 KB)

Die Schaltpläne, die nicht in den Berichtsteilen selbst dargestellt sind. (PDF, 84,3 KB)

Kraftwirkung eines impulsförmigen magnetischen Feldes.

Das Schaltbild:

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Der Versuchsaufbau:

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Erzeugung gedämpfter HF-Schwingungen mit einer Funkenstrecke.

Das Prinzip.


Das Schaltbild:

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Der Versuchsaufbau:

Dieses Bild zeigt den Versuchsaufbau:

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Die Ergebnisse.

Es zeigt sich ein scheinbar paradoxes Phänomen:

Dieses Phänomen lässt sich wie folgt erklären:

Dieses extreme Verhältnis von Augenblicks- zur mittleren Leistung ist für die Funktionsweise des im folgenden Text beschriebenen Tesla-Transformators von grundlegender Bedeutung.

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Der Funkenüberschlag parallel zur Glühlampe

Der Teslatrafo.


Das Prinzip.

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Die Ausführung.

Die Gesamtansicht des Teslagenerators:

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Der Netztrafo.

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Die Funkenstrecke.

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Der Primärkondensator.

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Die Primärspule.

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Die Sekundärspule.

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Die Ergebnisse.

Einige Ansichten der Streamer:

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Dieses Bild zeigt das typische Aussehen der Streamer. In der linken unteren Bildhälfte erkennt man deutlich die Überschläge in der Funkenstrecke.

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Einzelne Entladungen erreichen erstaunliche Höhen.

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Die Gestalt der Entladungen verändert sich ständig. Es werden immer neue Formen der Entladungskanäle mit faszinierender, filigraner Ästhetik sichtbar.

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Auch ohne feldvestärkendes Drahtstück kommt es zur Bildung von Streamern, deren Entladungsstärke allerdings stark schwankt.

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Aufgrund der sehr langen Belichtungszeit erscheinen nacheinander auftretende Entladungen im obigen Bild nebeneinander.

Die folgenden Bilder wurden dagegen mit sehr kurzer Belichtungszeit aufgenommen:

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Deutlich ist die Baumstruktur der Streamer zu erkennen.
Das folgende Bild zeigt einen Ausschnitt der Entladung im Detail. Deutlich sind die verschiedenen Ionisationskanäle der aufeinanderfolgenden Entladungen zu erkennen.

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Man erkennt wieder gut die verschiedenen Ionisationskanäle der aufeinanderfolgenden Entladungen.

Nochmal eine Detailaufnahme einer Entladung zur Erde, die das Aufeinanderfolgen der Entladungen besonders gut veranschaulicht:

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Die HF-Leistungsoszillatoren und die Experimente damit.


Die Vorgehensweise.

Der Oszillator 50..70 Mhz.

Der (vollständige) Schaltplan des Ozillators:

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Die Ansicht des Oszillators:

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Warum verwendet man hier Röhren?


Röhren sind durch kurzzeitige Überlastung praktisch unzerstörbar:


Röhren haben eine sehr hohe Eingangsimpedanz:


Durch die Verwendung von Röhren ergibt sich eine stark vereinfachte Schaltungstechnik, durch ihre hohe Eingangsimpedanz und durch den Wegfall von Schutzbeschaltungen.


Einge interessante Details:

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Blick auf die Schwingkreisspule und auf einen Koppelkondensator
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Die Experimente mit dem Oszillator 50..70 MHz:


Das Nahfeld.

Sicherheitshinweis: Bei höheren HF-Leistungen, als hier vorhanden, können derartige Berührungen von HF-Stromkreisen zu unangenehmen Verbrennungen führen, also Vorsicht.


Stehende Wellen in einem Lambda/4 - Lecherkreis

Bei einer Frequenz von 60 MHz hat man eine Wellenlänge von 5m. Es wurde ein Lambda/4-Lecherkreis mit einer Länge von 1,25m an den Oszillator angekoppelt. Der Lecherkreis besteht aus 4qmm-Massivkupferdraht.


Die Feldverteilung im Lambda/4 Lecherkreis:

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Der Nachweis des elektrischen Felds am offenen Ende der Lecherleitung:

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Der Nachweis des magnetischen Felds in der Nähe des Einspeisepunkts:

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Helles Aufleuchten einer einseitig mit dem offenen Ende der Lecherleitung verbundenen Glühlampe:

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Abstrahlung und Empfang von Wellen mit Dipolen.

Sicherheitshinweis: Dieses Experiment darf, wie auch hier geschehen, nur in einem vollständig metallisch abgeschirmten Raum durchgeführt werden, damit keine Funkdienste gestört werden. Die Reichweite eines 30W-Senders im 50 MHz-Band geht, nach Aussage eines Amateurfunkers, bei guter Wetterlage bis nach Nordamerika!



Skizze der Feldverteilung am Dipol:

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Skizze des Empfangsdipols:

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Glühende Lampe am Empfangsdipol:

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Die Weiterentwicklung zum Oszillator 140 MHz.


Die Gründe für die Begrenzung der Frequenz bei unserem "ersten" Oszillator:

Die Lösungsansätze, um höhere Frequenzen zu erreichen:

Die sonstige Schaltung des Oszillators wurde unverändert belassen, lediglich die Betriebsspannung wurde von 350V auf 700V erhöht und das Schirmgitter wurde an eine stabilisierte Spannung von +250V gelegt.


Die Ergebnisse:

Die Gesamtansicht des Oszillators:

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Dieses Bild in höherer Auflösung (JPG, 211,0 KB)



Detailansicht der Kreuzkopplung, die Koppelkondensatoren sind mittels Stegen aus Kupferfolie realisiert.

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Die Grenzen:

Eine Erhöhung der Frequenz über 140 MHz hinaus, durch Verkürzen des Lecherkreises, führt zu mit der Frequenz zunehmender Fehlanpassung. Der im Lecherkreis zirkulierende Strom nimmt immer mehr zu, während der Spannungsabfall entlang der Lecherleitung immer mehr abnimmt. Dies führt dann dazu, dass der Spannungsabfall immer mehr über der Röhre auftritt. Diese wird dadurch thermisch überlastet, was an den rotglühenden Anodenblechen gut zu sehen ist.

Das Problem liegt darin, dass die Lecherleitung durch die Kapazitäten der an sie angeschlossenen Anoden und der Kreuzkopplung "elektrisch verlängert" wird. Wäre dies nicht der Fall, dann würde die Frequenz proportional mit der (mechanischen) Verkürzung des Lecherkreises zunehmen. Dann wäre der Spannungsabfall über dem Lecherkreis immer gleich, da mit steigender Frequenz das di/dt in ihm proportional zunimmt. (Halbe Länge { = Induktivität } bei doppeltem di/dt = gleicher Spannungsabfall) Da nun aber die röhrenseitigen Kapazitäten mit der Verkürzung des Lecherkreises nicht kleiner werden, sinkt der Wellenwiderstand des Lecherkreises mit steigender Frequenz ab. Er wird immer kleiner gegenüber dem Innenwiderstand der Röhre. Damit ergibt sich eine mit der Frequenz zunehmende Fehlanpassung, immer mehr Leistung wird in der Röhre umgesetzt.


Die mögliche Weiterentwicklung:

Es gilt, um höhere Frequenzen zu erreichen, den Wellenwiderstand des Lecherkreises möglichst hoch zu halten. Dies kann dadurch geschehen, dass die röhrenseitigen Kapazitäten weiter verkleinert werden und dass der Abstand des Lecherkreises weiter vergrößert wird. Weiterhin ist es denkbar, den Resonanzwiderstand ( = Arbeitswiderstand) dadurch zu erhöhen, dass der zweidimensionale Lecherkreis durch einen dreidimensionelen Topfkreis ersetzt wird. Eventuell ist auch der Einsatz von Scheibentrioden (wie 2C39) sinnvoll.


Die Experimente mit dem Oszillator 140 MHz


Nahfeld

Nachweis des magnetischen Feldes:

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Nachweis des elektrischen Feldes mit einer Energiesparlampe:

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Nachweis des elektrischen Feldes mit einer kapazitiv gekoppelten Glühlampe:

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Es handelt sich hier im eine 28V-Glühlampe, die mit zwei Elektroden aus Kupferfolie mit den Abmessungen 30 x 5 mm verbunden ist. Wenn man die Glühlampe, wie hier zu sehen, etwa 5 cm an den Lecherkreis annähert, dann leuchtet sie hell auf. Und dies ohne metallischen Kontakt zu einem der Leiter oder zur Erde!



Das elektrische Feld ist über den Anoden der Röhre am stärksten:

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Stehende Wellen im Lecherkreis:

Der Oszillator wurde mit einem 3/4 Lambda-Lecherkreis verbunden, in dem stehende Wellen nachgewiesen wurden. Da der Oszillator nicht abstimmbar ist, wurde der Lecherkreis dadurch abstimmbar gemacht, dass er teilweise aus Teleskopantennen aufgebaut ist.

Da hier keine Zusatzkapazitäten vorhanden sind, entsprach die Länge des Lecherkreises, bei der Resonanz auftrat, der aus der Formel Lambda = C / f errechneten Länge.



Die Feldverteilung im Lecherkreis:

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Der Nachweis eines Strommaximums:

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Die Glühlampe ist ca. 5mm von den Leitern entfernt, sie hat keine metallische Verbindung zum Lecherkreis oder zur Erde.

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