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Der WILDCAT Bassman Plus
Der WILDCAT Bassman Plus entspricht in seiner Grundeinstellung exakt dem FENDER Bassman 5F6-A, hat jedoch einen (zuschaltbaren) Federhall und verschiedene Schnittstellen für Effektgeräte, womit man ihn sehr vielfältig einsetzen kann.
Die ausführliche Dokumentation zum Download
Die vollständige Beschreibung zum Download (PDF, 7,2 MB)
Die vollständigen Schaltpläne zum Download (PDF, 239,1 KB)
Der FENDER Bassman 5F6-A
- DER Gitarrenverstärker schlechtin, die absolute Referenz bis heute
- Markteinführung 1959 als Bassverstärker für E-Bass / Kontrabass
- Grenzfrequenz jedoch 90 Hz, das ist über eine Oktave über der Hörgrenze, eigentlich zu hoch für Bass
- Bald war eine tiefere Grenzfrequenz mit Nachfolgemodellen möglich
- "Weitergabe" der 5F6-A-Verstärker an Gitarristen, die dann schnell den besonderen Klang entdeckten
- Die Schaltung des 5F6-A wurde tausendfach kopiert, z.B. vom Marshall und vielen anderen
- Marshall klingt jedoch anderes, wegen geschlossener Lautsprecherbox
Das Schaltbild des FENDER Bassman 5F6-A zum Ansehen (JPG, 106,3 KB)
Innovativ: Erste Phasenumkehrstufe in Differenzverstärkertechnik ("Long Tail") bei Gitarrenverstärkern
Der FENDER Bassman 5F6-A: Der Verstärker von Hank Garland
- Hank Garland lebte von 1930 bis 2004
- 1949: Erster Millionseller "Sugar Foot Rag" im Alter von 19 Jahren
- 1950 bis 1961: Studio-Gitarrist in Nashville, Sessions mit Elvis Presley, Roy Orbison, den Everly Brothers, Patsy Cline und vielen anderen
- Gefragter Session-Musiker, bei vielen Welthits mit dabei
- Parallel dazu: Jazz-Gitarrist in New York, z.B. mit Charlie Parker, nimmt etliche Jazz-Platten auf
- 1961: Tragischer Autounfall, Hank Garland wird lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma
- Er verliert einen Großteil seiner motorischen Fähigkeiten, Karriereende
- Ein Jahrhunderttalent ging damit verloren
- Bekannteste Aufnahme, die er mit dem FENDER Bassman 5F6-A gespielt hat: "Little Sister" mit Elvis Presley, wurde 1961 im RCA-Studio B in Nashville aufgenommen.
"That's the late great Hank Garland who played the lead guitar that drives Elvis' "Little Sister", with Scotty Moore on rhythm guitar. For the session, Mr. Garland wasn't satisfied with the sound of his usual Gibson ES-355, or the Byrdland that he helped design with Billy Byrd, so he borrowed Harold Bradley's brand new 1961 Fender Jazzmaster (white cream colored). It was after 4:00 a.m., following the recording of "(Marie's the name) His Latest Flame", when they began cutting "Little Sister". Hank "Sugarfoot" Garland plugged the Jazzmaster into an old Fender (tube) tweed Bassman amp and cranked the volume way up, as he improvised the song's distinctive lick on the spot. According to engineer Bill Porter, it was the loudest he ever heard a guitar played in RCA's studio in Nashville. By take 4 of the song, they nailed it to Elvis' satisfaction -- the magic was captured on a 3-track tape machine, with Elvis singing through a Telefunken U-47 microphone, a Neuman KM-46 on Mr. Garland's Bassman amp, and Mr. Porter balancing the levels on the fly!" Quelle: http://tbgb.nl/guestbook/index.php
Der FENDER Bassman 5F6-A heute
- Auch heute noch bzw. wieder sehr populär
- Ebay-Preis für einen Original FENDER-Bassman im Herbst 2006 in den USA: 6000 US$
- Alle Originalteile wie Transformatoren, Röhren und Lautsprecher werden heute noch bzw. wieder hergestellt und sind überraschend einfach zu bekommen
- Hervorragende Dokumentation und Literatur vorhanden
- Besonders interessant: Komplette, tiefgehende Schaltungsanalyse im Buch "The Fender Bassman 5F6-A" von Richard Kuehnel (Pentode Press) www.pentodepress.com
Der WILDCAT Bassman Plus
- In seiner Grundeinstellung: Exakte Entsprechung zum FENDER Bassman 5F6-A
- Wir haben einen (abschaltbaren) Federhall und verschiedene Einschleifschnittstellen hinzugefügt
- Damit vielseitigste Verwendbarkeit in veschiedenen Musikstilen
- Speziell angefertigte Lautsprecherbox 4 X 10" entspricht in allen akustischen Parametern exakt dem Originalgerät FENDER Bassman 5F6-A
- Aufbau in Leiterplattentechnik
- Zweiseitige Leiterplatte mit gesplitteter Groundplane
- Verwendung hochwertiger "originaler" passiver Bauelemente
- Nächster Schritt: Einbau in ein "stilechtes" Combo-Holzgehäuse
Das Ergebnis
- Live-Konzert mit "Ike and the Capers" am 09.06.2007 auf der "Langen Nacht der Wissenschaften" in der TU-Berlin
- Die Gitarre bei "Little Sister" klingt exakt wie auf der Originalaufnahme von Elvis
- Man kann dies gut heraushören, da es in dem Stück Stellen gibt, an denen nur die Gitarre Hank Garlands spielt
- Die Referenzaufnahme wurde direkt vom Masterband von 1961 digitalisiert, sie ist erst vor wenigen Jahren auf der neu erschienen Elvis-CD "Such a Night" in dieser grandiosen Qualität veröffentlicht worden
- Es wurde bei der Aufnahme als auch beim Konzert eine Solid-Body-Gitarre von Fender verwendet
Die Weiterentwicklung
- Derzeit (2008) Weiterentwicklung im Rahmen einer Diplomarbeit
- Erster weiterentwickelter Prototyp seit Sommer 2008 im "Echteinsatz" bei "Ike and the Capers" und im Studio von "Lightning Recorders"
- Optimierung an vielen Details brachte eine weitere Verbesserung des Klangbilds
- Ersatz der Leiterplatten durch Handverdrahtung
- Detailliertere Informationen folgen an dieser Stelle


















