TU Berlin

FG Elektronik und medizinische SignalverarbeitungProjekt LION

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Projekt LION: Monitor in Vollröhrentechnik

Beschreibung eines Projekts aus dem WS2005/6

Der vollständige Abschlussbericht zum Download (ZIP, 12,4 MB)

Der vollständige Schaltplan (PDF, 100,2 KB) (aktualisiert am 04. 10. 2006)

Die Idee.

Das Ergebnis.

Hier ist die Bildschirmdarstellung unseres Monitors zu sehen:

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Dieses Bild in höherer Auflösung (JPG, 160,7 KB)



Hier ist der Gesamtaufbau unseres Monitors zu sehen:

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Die gesamte Funktionalität des Monitors konnte mit nur 29 (!) aktiven Bauelementen realisiert werden:

13 Röhrensysteme (incl. Bildröhre), 16 Dioden

In heutigen Geräten finden sich dagegen Tausende bis Millionen von Transistoren, integriert in monolithische ICs.

Viele Bauteile erfüllen mehrere Aufgaben gleichzeitig. Dadurch entstehen, im Gegensatz zum heute üblichen Schaltungsentwurf, teilweise komplexe wechselseitige Abhängigkeiten, die sich jeder praktikablen mathematischen Beschreibung entziehen.

So sind beispielsweise die Parameter Amplitude, Frequenz und Linearität des Vertikal-Ablenkgenerators nicht unabhängig voneinander einstellbar.

Die Entwicklung des Originalgerätes (1961) erfolgte wahrscheinlich zu großen Teilen empirisch.
Zur Entstehungszeit des Originalgeräts waren aktive Komponenten sehr teuer und menschliche Arbeitskraft vergleichsweise günstig. Heute ist dagegen menschliche Arbeitskraft sehr teuer (Einseitige Belastung der festen Arbeitsverhältnisse duch heute 42% Lohn"neben"kosten), während aktive Bauelemente kostengünstig praktisch vollautomatisch hergestellt werden.

Man kann hier also sehr gut sehen, wie gesellschaftliche Randbedingungen prägend auf die zu einer bestimmten Zeit verwendete Technologie wirkt.

Bemerkenswert war die hervorragende Dokumentation von Loewe-Opta. Die Schaltungen waren problemlos reproduzierbar.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Beschäftigung mit dieser Schaltungstechnik für alle Beteiligten sehr interessante Schlüsselerlebnisse gebracht hat. Wir hatten sozusagen "direkten Kontakt mit den Elementen". Es erstaunt und bewegt, wie man mit einigen wenigen vergleichsweise einfach aufgebauten Bauelementen wie Röhren, die im Prinzip "nur" eine geschickte Anordnung von Metallteilen in einem evakuierten Glaskolben darstellen, zu einem Live-Videobild kommt.

Der Hintergrund.


Radio-FS-Kombination "Graetz-Reichsgraf" von 1958:

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Chassisansicht des "Graetz Burggraf", ca. 1956:

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Die Vorgehensweise.

Das verwendete Buch:

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Ein aus einem ersteigerten Loewe-Fernseher ausgebauter Zeilentrafo:

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Das Originalgerät.

Frontansicht "Ariadne 688":

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Chassisansicht "Ariadne 688":

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Das Blockschaltbild.

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Röhrenbestückung:

E88CC         Video-Vorverstärker
ECL84          Video-Endverstärker
ECH81          Impulsabtrennung
ECL82          Vertikalablenkung
ECC82          Horizontal-Oszillator
EL36             Horizontal-Endröhre
EY88             Boosterdiode
DY86            HochspannungsgleichrichterM14-120AW  Bildröhre

Der Video-Vorverstärker.

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Die Video-Endstufe.


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Die Impulsabtrennung.

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Der Vertikal-Ablenkgenerator.

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Der Horizontal-Oszillator.

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Die Horizontal-Endstufe.

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